reflections

Von Adam zu Eva

Liebe ist ein Begriff aus fünf Buchstaben bestehend aus einem Diphthong, zwei Konsonanten und einem einfachen Vokal. Seine Bedeutung ist zunächst abstrakt jedoch schwerwiegend in vielerlei Hinsicht. Viele mögen sich noch kurzer fassen indem sie ihre entsprechenden Gefühle ausdrücken mit beispielsweise `lieb dich` und sparen sich das allein stehende e. Diese Reduzierung lässt sich auf die transparente Substanz wirken. Folglich mindert sich der Wert und schafft eine Distanz wie zwischen L..B. Die einzige Verbindung ist der Diphthong in Form von Neutralität, wenn nicht sogar weniger bedeutend, denn seine Maße sind minutiös anders als die zwei Säulen mit Markanter Präsenz, nämlich L..B. Die Säulen symbolisieren zwei Personen, derer Verbundenheit in schwacher Form dargestellt ist, welche dennoch eine starke Signifikanz trägt. Das heißt, man muss die Verbundenheit wie ein fragiles Ei pflegen, damit es standhaft bleibt. Ohne diese, halten die Säulen nicht sondern fallen auseinander. Daher nimmt die Bedeutung beim weg lassen von dem Vokal „e“ in Liebe ab. Das Wort Liebe ist erfüllt mit Romantik, wenn der Protagonist es ausspricht und es mit Poesie in Einklang bringt. Z.B., wenn der Ehemann sich beim Verabschieden zur Arbeit nicht nur „ich liebe dich“ sagt, sondern es mit Hingabe seiner Ehefrau sagt. Es mag vielleicht übertrieben klingen, ist aber sehr effektiv. Denn seine Frau wird mit Romantik erfüllt und wird ihn bis seiner Rückkehr nicht vergessen. Das kleine e was beim „lieb dich“ weggelassen wird, ist im Kontrast genauso effektiv, weil es ohne nach Gezwungenheit klingt. In diesem Beispiel würde der Ehemann sich also zur Arbeit verabschieden und seiner Frau das Gefühl geben „man sieht sich eh wieder“. Die Aussage meiner Interpretation von Liebe ist: das Wichtigste, um die Säulen zusammen zu schmelzen, ist die Romantik welche in den Überfluss von Vokalen ersichtlich ist. Die Romantik muss ausreichend ausgeübt werden, um die Verbindung am Leben zu erhalten. Liebe ist ja nicht nur für Ehepaare, sondern auch für allerlei Beziehungen; z.B., Freunde, Familie und Menschen generell. Wer freut sich nicht über schöne Komplimente? Oder über ein kleines Geschenk als Anerkennung von welcher Art auch immer? Durch diese Gesten kommen sich Menschen näher und bleiben so, bis diese abschwächen. Ich vergleiche sie mit Magneten als Harmonie zwischen Individuen. Liz. Roberts

4.5.13 16:42

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